Workshop 1: Start ins Leben und Alltag mit schwerkrankem Kind: Elterliche und ärztliche Perspektiven begegnen sich
Es gibt Diagnosen, die aus dem Leben ein „Davor“ und „Danach“ machen. Für Eltern bricht die Welt zusammen, da sich die Zukunft ihres Kindes und damit auch ihre eigene fundamental verändert. Fachärzte*innen überbringen diese Nachrichten und begleiten die Eltern.
Was wünschen sich Eltern für die ersten Gespräche? Was können ÄrztInnen tun, um Eltern in diesen Wünschen entgegenzukommen? Was gibt Perspektive und Halt? Wie entsteht das elterlich-medizinische Team, das es braucht, um auf langer Strecke erfolgreich zu sein?
Dieser Workshop stellt Fragen und versucht Antworten zu finden in dem Spannungsfeld von elterlichem Wunsch und ärztlicher Möglichkeit. Der Workshop beleuchtet Möglichkeiten und Grenzen des Gesundheitssystems, das trotz „Maximalversorgung“ manchmal beiden Seiten nicht viel Raum und Unterstützung gibt.
Dr. Constanze Kathan-Selck, pflegende Mutter eines an Duchenne Muskeldystrophie erkrankten 16-jährigen Sohnes.
Prof. Dr. Anne Hilgendorff, Pädiaterin und Neonatologin, Leitung der Translationalen Neonatologie am Klinikum Oldenburg und der Carl-von Ossietzky Universität Oldenburg.